Stadt und städtische Vielfalt⎜2020

Workshop von Hirmiz Akman, Sonja Cvitkovic, Fiona Kelly und Can Mileva Rastovic mit Schüler*innen der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli – CR² (JüL 4–6), begleitet durch die Lehrerinnen Pamina Gerhardt und Rubina Wichmann, dem Erzieher Alexander Loof und Amalia Herrmann (FSJ Kultur). Projektwoche, November 2020.

Geleitet vom Motto 'Stadt und städtische Vielfalt' haben Aaron, Adem, Aniela, Ayşe, Dario, Dion, Edgar, Erman, Fatime, Ferenc, Flora, Frederick, Jeremy, Levi, Lucia, Luis, Mala, Nikolas, Noa, Olivia, Pina, Urlee und Zouhair aus der Haie Klasse der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli mit den Künstler*innen Hirmiz Akman, Sonja Cvitkovic, Fiona Kelly und Can Mileva Rastovic im Young Arts Neukölln gearbeitet.

Die gemeinsame Woche begann mit einem Spaziergang, bei dem Fotografien entstanden sind, die den Blick der Schüler*innen auf ihren Stadtteil zeigen. Bei dieser Foto-Tour waren auch Gegenstände dabei die jede, jeder von zu Hause mitbringen sollte. Teddybären, Transformer, Winkekatzen (Maneki-neko), Fantasiewesen, Controller, ... wurden zu Avataren die die Schüler*innen im Stadtraum inszeniert haben.

Zurück im Young Arts wurden die Fotografien ausgedruckt, durch verschiedene künstlerische Techniken transformiert und die "Stadtgeschichten" weitergesponnen. Entstanden sind eine Reihe von collagierten Arbeiten, die am letzten Tag der gemeinsamen Woche ausgestellt und von den jungen Künstler*innen präsentiert wurden.

Dieser Workshop fand in Zusammenarbeit mit Young Arts Neukölln und im Rahmen der „Werkstatt Diversität“ statt.

Werkstatt Diversität

 

Hirmiz Akman

Hirmiz Akman (geb. 1994 in Detmold, DE) hat Kunst/Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück studiert und ist seit 2020 im Bereich der künstlerischen (Vermittlungs-)Arbeit in Berlin tätig. Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit steht der menschliche Ausdruck. Seine Malereien und Rauminstallationen bewegen sich zwischen Abstraktion und Realismus und gehen oft fließend ineinander über.

Sonja Cvitkovic

Sonja Cvitkovic (geb. in Bremerhaven, DE) lebt und arbeitet in Berlin. Ihre breit gefächerte Arbeit umfasst Skulptur, Collagen, Performances, Animationen sowie Musik und Rauminstallationen. Im Zentrum stehen dabei meist Frage nach Subjektivität und nach kultureller Erinnerung. Cvitkovic skizziert ihre subjektive Fremdheit und die daraus entstehende Spannung zwischen Eigenem und Fremden, Innen und Aussen, Kontrolle und Kontrollverlust.

Fiona Kelly

Fiona Kelly (geb. 1983 in Meerhout, BE) hat Theater, Anglistik und Germanistik studiert. Seit 2009 kreiert sie Theater/Performances auf und jenseits von Bühnen und entwickelt Kinder- und Jugendprojekte und Kurse in Berlin, Brasilien und Belgien. In ihrer künstlerischen Forschung stehen die De- und Rekonstruktion von „Kommunikationssystemen“ im Zentrum mit dem Ziel jene kommunikativen Konstrukte aufzulösen, die erfunden und als kulturelle Konventionen vorausgesetzt werden. 2013 gründete sie das freie Musiktheaterkollektiv KILOFON, bestehend aus einer Kerngruppe und freien Mitgliedern, die aus den Bereichen Theater, Theaterpädagogik, Musik und Performance und den visuellen Künsten kommen. Die Schwerpunkte der Gruppe liegen im Bereich des musikalischen Theaters und des Objekttheaters für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.