Holzkohle⎜2017

Workshop der bildenden Künstlerin Ulrike Mohr mit Schülerinnen und Schülern der Elbe-Schule (Jahrgangsstufe 5), begleitet durch die Lehrerin Heike Kachur. Projektwoche, Februar 2017.

Was ist Holzkohle? Wie funktioniert die Transformation von Holz oder anderen organischen Stoffen zu Kohle? Wofür benutzen wir Kohle (außer zum Grillen oder Zeichnen)?

Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit der Künstlerin Ulrike Mohr das Material der Holzkohle erkundet. Die Gruppe hat Holz und andere organische Stoffe zu Kohle transformiert: verschiedene Materialien wurden in Blechdosen, unter Ausschluss von Sauerstoff, auf offenem Feuer geköhlert. Anschliessend hat die Klasse Wasserfilter aus recycelten Wasserflaschen gebaut um das Wasser der Spree zu reinigen. Um Wasser von Verschmutzungen zu befreien, imitierte die Gruppe das Grundwasserprinzip der Erde. Dafür braucht man neben Kies – der groben Schmutz zurückhält – feinere Filterstoffe wie Sand, Fliess und Aktivkohle (wird in der Medizin verwendet; sie absorbiert Giftstoffe, üble Gerüche und Bakterien).

Eine Auswahl der geköhlerten Objekte und die Wasserfilter wurden im Schulgebäude ausgestellt.

Ulrike Mohr

Ulrike Mohr (geb. 1970 in Tuttlingen) studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und der Academy of Fine Arts in Trondheim, Norwegen. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Mohr auf dem Gebiet der Bildhauerei und der Installation intensiv mit dem Material der Holzkohle. Ausgangspunkt ist dabei neben dem Werkstoff als solchem immer auch dessen Herkunftsort, dessen Kontextbildung und der Produktionsprozess in seiner zeitlichen Dimension.

Dieser Workshop fand 2013 in ähnlicher Form mit Kinder der Grundstufe der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli - CR² im Rahmen von TRANSFORMATION I statt.